Archiv vom January, 2011

Veröffentlicht am 23. January 2011

19.02.2011 Immerhin Zu Würzburg

Am 19. Februar spielen wir unser zunächst letztes Konzert zu Hause in Würzburg im wunderbaren Immerhin.
Das soll aber auf keinen Fall heißen, dass wir keine Konzerte mehr in naher Zukunft spielen wollen, ganz im Gegenteil sogar. Es hat sich jedoch leider noch nichts weiteres ergeben.

Also, wer uns zeitnah nochmal performen sehen möchte, der sollte sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen.
Unterstützung bekommen wir an diesem Abend von unseren Freunden vom Empire Club aus Leipzig und den großartigen Plus aus Mainz. Beide Bands geben an diesem Samstag ihr Würzburg-Debut, also wollen wir sie mit einem Knall willkommen heißen und ihnen zeigen, dass bei uns die Clubs bei coolen Konzerten zum bersten voll sind!

Es gibt mit Sicherheit die ein oder andere Überraschung, wir legen uns mächtig in’s Zeug und tüfteln schöne Sachen für euch aus.
Auf jeden Fall sprühen wir euch wieder gerne verschiedene Motive, aus denen ihr dann vor Ort wählen könnt, auf Dinge, die ihr mitbringt, wie Taschen, Shirts, Hosen, Mützen…
Macht euch aber auf noch mehr Spass und Spannung gefasst.

WIr freuen uns mächtig auf den Abend und auf euch!

“Breit gebaut, braungebrannt, 100 Kilo Hantelbank!”

Veröffentlicht am 17. January 2011

Halle Super Action

Hinter uns liegt ein Wochenede voller intensiver Erlebnisse.

Wir hatten ein Gastspiel in der wunderbaren Saalemetropole Halle.

Schon am frühen Samstag Morgen stachen wir in See und ließen uns vom Wind nach Osten treiben.

Kurz nachdem wir die Reise angetreten hatten mussten wir jedoch pausieren während die Polizei die Überreste eines von einem wahrscheinlich recht großen Kraftfahrzeug auf der Straße zerfetzt und verteilten Wildtier auf den Mittelstreifen wuchtete. Die souveränen Beamten verwendeten dazu eine Gartenschaufel und rangen mit dem Würgereiz.

In Ilmenau komplettierten wir unsere Gang und wir machten uns nach einem Stadtrundgang und einer orginal ungarischen Gulaschsuppe mit Fleischeinlage und netter Untehaltung über Manowar und Black Sabath wieder auf den Weg.

Die Fahrt im mit 4 Personen plus hochwertigsten Bandhandwerkszeug belandenen Opel war zwar lang aber auch magisch.
Bei einem der Hits von Brunner & Brunner war wohl der Höhepunkt des Nachmittags erreicht. Wir moschten alle wild zum perfekt arrangierten Refrain und das anschließende Gitarrensolo raubte uns schier den Atem.

Die Zeit verging wie im Flug und wir kamen früher wie geplant am Ort des Geschehens an.
Das Hühnermanhatten zog uns gleich mit seinem industriellen Fabrikhinterhof-Chic in seinen Bann und nachdem wir Feuer in den kalten Hallen gemacht hatten konnte der Abend beginnen.

Unsere Mitstreiter trudelten nach und nach ein und wir machten sehr nette Bekanntschaften, manch einer würde fast von beginnender Freundschaft sprechen.
Unser Set kam sehr gut an. Die Beats knallten nur so aus den Boxen und wir fühlten uns wohl wie nie zuvor.
Das schönste war zu beobachten wie sich Bewegung im Publikum breit machte, die Füsse anfingen zu tanzen und die Köpfe stetig wippten um das Haar in Wallung zu versetzen.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die netten Veranstalter, die engagierten Gäste und natürlich an die übrigen drei Bands: Lausen, Empire Club und Mud Mahaka.

Nach einer langen und beeindruckenden Nacht jagten wir wieder die Lichter unseres Autos über die Straße, die schwarze Schlange, zurück Richtung Westen.
Falco erzählte lange Geschichten zu denen die eine Hälfte träumte, die andere versuchten eben dies nicht zu tun.
Ich traf sogar eine lebensgroße Bratwurst, oder bin ich da kurz eingenickt und die Fantsie hat mir einen Streich gespielt? Wir werden es wohl nie in Erfahrung bringen können.

Wir freuen uns sehr am 19.02. im Immerhin zu Würzburg selbst Gastgeber für unsere Freunde vom Empire Club zu sein und wir versuchen ihnen einen ähnlich schönen Abend zu schenken, wie wir ihn am Samsatg in Halle hatten.
Mit von der Partie sind an diesem Abend noch die Jungs von Plus aus Mainz, auf die Würzburg sehr lange warten musste.

Das wird ein Fest, ein großes Fest, Freunde!

Veröffentlicht am 12. January 2011

Interview mit No!Mainstream

Der Online-Musik-Blog No!Mainstream hat sich die Mühe gemacht und uns interviewt.

Wir bedanken uns ganz herzlich dafür!

Nachzulesen ist das ganze auf No!Mainstream oder bei uns, und zwar hier!

Ach ja, nicht vergessen: am Samstag sind wir zu Gast in Halle und feiern mit dem Empire Club, Mud Mahaka und Lausen bis in die Morgenstunden!

Veröffentlicht am 12. January 2011

Interview mit NoMainstream in ganzer Länge

Der Online-Musik-Blog No!Mainstream hat sich die Mühe gemacht und uns interviewt.

Wir bedanken uns ganz herzlich dafür!

Und ab geht die Post:

Tending to Huey, eine (noch) eher unbekannte Band aus Würzburg.

Von der Online-Presse, wie auch unter anderem von uns, abgefeiert und durchweg positiv benotet, werden diese drei Jungs ihren Weg gehen. Die Musik, irgendwo zwischen gutem, jungen Britpop und wildem The Hirsch Effekt-Sound.

Euer Debütalbum „Beteigeuze“ ist veröffentlicht. Wie würdet ihr den Sound des Albums beszeichnen?

Es ist wirklich schwer den Klang auf ein – zwei Schlagworte runterzubrechen. Wir haben versucht sehr facettenreich zu arrangieren und alles zu erlauben, was uns Spass macht.

In erster Linie sollen die Songs auch für uns interessant bleiben.

Wenn sich im Weltraum Michael Knight und Monkey D. Ruffy zum Kaffee mit Gebäck mit einer anschließenden Partie Mühle treffen, könnten sie gut unsere Platte dazu auflegen.

Ich würde den Sound mit verträumt, verwunschen und vertrackt beschreiben.

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Wie lange gibt es euch denn schon und wie habt ihr zueinander gefunden?

Wir sind in der Konstellation noch recht jung. Wir machen jetzt zu dritt ca. 2 Jahre zusammen Musik. Wobei wir erst seit ca. einem Jahr in der Öffentlichkeit stehen.

Begonnen hat eigentlich alles mit Nebenprojekten vom mir und Daniel.

Ich hab damals neben meiner Post-Rock Band mit Gitarren-Musik und Gesang rumexperimentiert und so einen neuen musikalischen Output für mich gefunden. Bei Daniel war es ähnlich. Er hat abseits seiner Industrial-Band mit Synties, Beats, Samples und Loops und eben auch mit viel Gesang getüftelt.

Ich steckte Daniel eine Demo mit meinen Songs zu.

Er fand‘s cool und wir versuchten eine Fusion zwischen meinen und seinen Ideen herzustellen.

Anfangs war das gar nicht so einfach und es dauerte seine Zeit sich in die Sache rein zu finden.

Ursprünglich wollten wir ohne Gitarre auskommen und die Songs auf Schlagzeug, Bass, Samples und viel Gesang basieren lassen.

Es war ein spannendes Vorhaben die gängigen Bandstrukturen aufzubrechen und anders an die Sache heranzugehen. So entstanden einige Demos mit denen wir recht glücklich waren.

Diese Demos steckten wir Michael zu, der mit Daniel zusammen seinen Zivildienst geleistet hat und darüberhinaus ein krasser Hund an den Drums ist, was unseren Kram um einiges lebendiger werden lies.

Wir haben schnell gemerkt, dass das musikalisch sowie menschlich wunderbar harmoniert und so entstand aus unserem kleinen Projekt die Band „Tending to Huey“.

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Eine Produktion einer Platte ist ja nicht ganz billig. Wie habt ihr’s denn finanziert?

Als es das erste mal um das Thema „Platte“ ging, absolvierte ich gerade ein Schnupperpraktikum im Tonstudio Würzburg.

So saß ich quasi genau an der Quelle und konnte meinem Chef unsere Proberaumdemos vorspielen.

Er konnte glaub ich zuerst nicht viel damit anfangen, da der Sound von den Demos auch extrem mies war, aber er hat Potential darin entdeckt und beschlossen mit uns die Produktion zu wagen. Ob er zu dem Zeitpunkt schon ahnte, auf was er sich da eingelassen hat sei mal dahin gestellt.

Wir hatten also das große Glück, dass unser Produzent an die Qualität unserer Musik geglaubt hat und mit uns einen Produktionsvertrag abgeschlossen hat. Wir mussten so nicht die ganzen Produktionskosten zahlen, was wir auch auf keinen Fall hätten stämmen können. Dieser Vertrag ermöglichte uns auch große Freiheiten während der Aufnahmen, um Dinge auszuprobieren und viel in Eigenregie zu erarbeiten.

Könnt ihr vom Musiker-Dasein schon leben? Oder geht ihr noch zur Schule oder habt Jobs?

Davon leben ist der Traum, den wir leider noch träumen müssen und der Musikmarkt ist ja auch echt hart geworden. Uni und Job bilden somit nach wie vor unseren Alltag, wobei man ehrlicherweise sagen muss,

dass wir jede freie Minute damit verbringen dem Status, von der Musik leben zu können, näher zu kommen.

Wir stecken unser ganzes Herzblut in dieses Projekt.

Also, alle Daumen drücken, dass das alles bald durch die Decke geht ;-)

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Von vielen online-Musikplattformen wurdet ihr ja vorwiegend positiv bewertet. Was sind eure Ziele für die Zukunft?

Ja, glücklicherweise haben wir bisher durchweg positive Resonanz bekommen. Ein richtiger Verriss war noch nicht dabei, manche können halt nix damit anfangen, aber da gibt es ja Schlimmeres.

Das primäre Ziel für die Zukunft ist auf jeden Fall viele viele Konzerte zu spielen und möglichst viele Leute zu erreichen um uns einen Namen zu machen. Um das zu schaffen suchen wir schon seit längerem einen Partner, der uns und unsere Musik unterstützt.

Ob das jetzt ein Label, Vertrieb, Verlag, Booker oder einfach ein reicher Musikliebhaber ist, ist eigentlich egal.

Außerdem gibt‘s schon ganz konkrete Pläne für unser zweites Album. Es gibt schon maßig Material das wir hoffentlich schon ganz bald auf Platte bannen.

Wir sind heiß und arbeiten fleißig daran wahrgenommen zu werden, wir können der Musiklandschaft Tupfen geben, die in der Form wohl noch nicht da sind.

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Und habt ihr musikalische Vorbilder?

Klar haben wir die. Wir sind ja nicht nur Musiker sonder in erster Linie auch ganz große Musikkonsumenten.

Das interessante an unseren Vorlieben ist, dass wir ja aus recht verschiedenen Ecken zusammengefunden haben und so auch sehr verschiedene Einflüsse haben.

Wir sind da alle sehr open minded und hören vom süßestem Pop bis zum derbstem Metal alles was gut ist.

Konkret haben uns mit Sicherheit Künstler wie the Notwist, das ganze Anticon-Pack, mighty mighty Mike Patton, Micheal Jackson oder Falco beeinflusst.

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Was ist euch bei eurer Musik am wichtigsten: Der Text, die Musik, oder gar das Artwork?

Wir versuchen ein ansprechendes Gesamtpaket zu schnüren. Da spielen Dinge wie Artwork, Auftreten oder Internetpräsenz natürlich eine große Rolle.

Dennoch darf man nicht vergessen, dass die Musik immer die zentrale Position inne hat. Alles, was um die Musik passiert (auch die Texte) wird darauf abgestimmt, nicht andersrum.

Wir kommen erst durch die Stimmung der Musik auf die Ideen, wie wir das auch optisch bzw. gestalterisch angehen, also welches Artwork oder was man auf Konzerten anzieht.

Wir versuchen ein Gesamtkonzept zu schaffen, das vom Artwork bis zur Live-Situation zusammenpasst.

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Ihr spielt natürlich auch live. Wie werden die Konzerte besucht?

Das ist ganz ehrlich sehr unterschiedlich. Wir haben bisher leider noch gar nicht so oft live gespielt und sind noch dabei uns da rein zu finden.

Was das Publikum angeht, war aber jeder Abend sehr individuell.

Die Konzerte, die wir vor heimischen Publikum gespielt haben, waren immer gut besucht und sehr stimmig, jedoch waren auch im Gegenzug Abende dabei, an denen man lieber zu Hause geblieben wäre.

Wir haben leider noch nicht die großen Optionen zu entscheiden, ob sich ein Konzert lohnt oder nicht. Wir spielen gerade alles was sich ergibt, und da geht man einfach das Risiko ein, dass ein paar faule Eier mit dabei sind. Überwiegend waren wir aber sehr zufrieden.

Konzerte sind wichtig um bekannter zu werden und man lernt aus jedem und wird professioneller. Wir hoffen stets, dass sich neue Konzerte ergeben und vielleicht steigen dann mit der Zeit auch fernab der Heimat die Besucherzahlen.

Schaut auch auf dem Blog der netten Bande vorbei!

Veröffentlicht am 8. January 2011

Hühnermanhatten

Am nächten Samstag, also am 15.01.2011, sind die drei Super-Burschen wider einmal vereinet!

Wir spielen in Halle im Hühnermanhatten mit den Jungs vom Empire Club und Mud Mahaka die erste Show im neuen Jahr.

Wir sagen “Jawohl” und freuen uns drauf und über jeden der kommt!

Veröffentlicht am 5. January 2011

Review von Indie-Blogger

Fans von Kultautor Douglas Adams waren schon immer etwas unkonventioneller, vorlauter, gewagter. Das sind eigentlich genau die Eigenschaften, die auf die junge Band TENDING TO HUEY aus Würzburg zutreffen.

Ihre Verehrung dem “Per Anhalter durch die Galaxis“-Gesamtwerk gegenüber drücken sie auch mit Ihrem Debütalbum aus. Das kommt nämlich nicht nur mit artsy-spacigem Cover daher, sondern auch mit dem gewagten Namen BETEIGEUZE (seines Zeichens ein Name eines Sternes im Sternbild Orion und den meisten aus dem vermeintlichen Lieblingsroman bekannt). Damit riskieren TENDING TO HUEY nicht nur, von aller Welt falsch geschrieben zu werden, sondern auch vorm ersten Hörkontakt in die Science-Fiction-Nerd-Schublade gesteckt zu werden.

Ich hab mich von diesen Vorzeichen allerdings nicht schrecken lassen und stürzte mich ins klangliche Universum der drei Unterfranken. Eintrag ins Logbuch hierzu: Im ersten Moment mag der Gedanke aufkommen: “Huh, die haben mit der Genre-Wahl “Experimentell” bei MYSPACE nicht übertrieben!”. Bei näherer Betrachtung allerdings tuen sich musikalische Abgründe auf, allerdings im positiven Sinne: Frech bedienen sich TENDING TO HUEY auf ihrem ersten Album verschiedenster Stilmittel und Musikrichtungen – und zeigen, dass melancholischer Indie, Shoegaze, Pop, Rock, Elektro-Elemente, Achzigersounds und sogar Screamcore durchaus ein hübsches und stimmiges Gesamtbild ergeben können.

Irre, aber gut. Ich sag doch. Diese Douglas-Adams-Fans. Ts ts ts. Und jetzt beam mich hoch, Scotty.

Vielen Dank an Sasa und das nette Team von Indie-Blogger

Wenn ihr Zeit habt schaut mal auf ihrem Blog vorbei. Es lohnt sich allemal!

Peace-Out!