Review von Scene-2-Act

Danke an Dorthe von scene2act.de!

Leute, Leute, was kommt mir denn da zu Ohren? Jetzt habe ich die zweite CD von Tending to Huey gefühlte tausendmal gehört und kann sie beim besten Willen nicht in eine Schublade stecken.
Ist das jetzt Indipop? Noiserock? Indirockpop? Experimenteller Noisepop? Ich gebe es auf, da ein Genre für zu finden. Was die vier Würzburger da mit Ihrer zweiten CD „ Poison Apple“ ( ihr Debutalbum „ Beteigeuze“ erschien 2010 ) am 1.November unter dem Label Djummi Records auf den Markt geworfen haben ist auf jeden Fall experimentell und ab von jeder Norm.

Beim ersten, nur 1Minute 50 langen Song „ Belinga, Belinga „ kam mir in der ersten Sekunden kurz der Gedanke an alte Stücke von Phillip Boa. Schickes Stück mit angenehmem Sprechgesang.

Aber gleich beim zweiten Song „ Micromastia“ war der erste Eindruck verflogen. Da geht es erst ruhig von statten, dann wechselt abrupt alles und das ganze wieder zurück. Wunderbar! Und was soll ich sagen, genau das zieht sich mal mehr, mal weniger durch die ganze CD.

Dem Ersthörer, der nicht so auf wilden Wirrwarrwechsel innerhalb eines Liedes steht, empfehle ich mit den Songs „ A pact with the waves“ , „ Shady side“, „The last snow of winter“ oder „Promised land“, den Hörgenuss zu starten.

Ich habe in „Ibra Himali“, „Sacha Chua“ und „Don`t take – don`t give advice“ schon meine Lieblingssongs gefunden.

Mein Fazit: wer außergewöhnliches liebt – kaufen, hören und überraschen lassen! Es lohnt sich!

6/6 Punkten

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