Rezension im Fanzine: Der kosmische Penis

Ein erstaunlich ausgereiftes Album haben die mir bis dato völlig unbekannten Tending To Huey vorgelegt. Aufgenommen im vergangenen Winter im Tonstudio Würzburg basteln Michael, Manuel, Daniel und Christian einen Sound, der an Bands wie Why? oder TV On The Radio erinnert. Tending To Huey sagen über sich selbst, sie spielen gerne mit unterschiedlichen Genres und versuchen der Popmusik ihre Unschuld zurückzugeben. In den 12 Songs tummeln sich Unmengen exotischer Instrumente wie Flügelhorn, Harmonika, Bariton und batzenweise Samples und Loops. Tending To Huey hören sich teilweise an wie ein aufgeregter Bienenschwarm, aber auch verdammt urban und visionär. Und das Erstaunliche ist: Das Album hat keine Hänger oder Schwächen, sondern ist von vorne bis hinten spannend. Wer es nicht weiß, könnte die Band auch in Brooklyn / New York vermuten.
“Poison Apple” ist schon das zweite Album der Band, vor zwei Jahren erschien bereits das Debut “Beteigeuze”. Ein Label haben Tending To Huey für ihren unentdeckten Rohdiamanten nicht gefunden, deshalb gibt’s “Poison Apple” seit Juni 2012 (Release-Party war im Cairo) über die Homepage der Band. Holt euch das Teil! Es lohnt sich! Von der limitierten selbstgebastelten Erstausgabe im Digipack gibt’s nur 200 Stück…

Vielen Dank an Wolfram!

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